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Unsere Packliste

Weil ein Tandem auch nicht mehr Möglichkeiten zur Taschenmontage bietet als ein Solorad, haben wir auf Campingreisen immer noch den YAK-Anhänger dabei. Im Lowrider vorne sind Küche und Lebensmittel untergebracht. Die Taschen am Gepäckträger enthalten Kleidung, Waschzeug und was man sonst noch so braucht. Im YAK-Sack schliesslich sind Werkzeug, Schlafsäcke, Isomatten, das Zelt, Schuhe, Getränk und Regensachen untergebracht. So kommen wir zusammen auf ca. 40kg (vorne 10, hinten 10, YAK-Sack 20kg) incl. Lebensmittel für einen Tag. Mit dieser Gewichtsverteilung läuft das Rad auch bei hoher Geschwindigkeit schnurgerade und stabil.

Die Küche...

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Der Trangia-Kocher mit Zubehör
Trangia-Kocher
Gehört zu den Dingen, die man sich schon längst hätte kaufen sollen. Die Heizleistung des Trangia wird häufig kritisiert - der Spiritusbrenner muss halt erst auf Betriebstemperatur kommen. Dann ist die Flamme aber sehr stark und auch Braten in der Pfanne problemlos möglich. Wind und Wetter sind für den Trangia überhaupt kein Problem. Wir haben die etwas teureren Edelstahltöpfe, die aussen mit Aluminium beschichtet sind - perfekt.
Zwei Metallteller Passen förmig aussen an den verpackten Trangia
Spiritus klar...
2 Tassen doppelwandig, aus Edelstahl
Dose mit Gewürzen Salz, Pfeffer, Salatkräuter, Basilikum, kleine Fläschchen Essig und Öl
Dose mit Besteck & Feuerzeug
Abspülkram Edelstahltopfkratzer, kleines Spüli (Probepackung), Geschirrtuch
Wäscheklammern und Schnur
Schweizer Messer ersetzt Korkenzieher, Dosenöffner, Flaschenöffner, Brotmesser, Schraubenzieher, Säge, ...
Waschmittel In einigen Camps gibt es Münzwaschmaschinen. Sechs Tabs mitnehmen. Rei ist entbehrlich, Haarshampoo nehmen...
Alufolie Ein grösseres Stück Alufolie kann man immer brauchen (Baked Potatoes im Feuer, ...)
Küchenkrepp oder Papiertaschentücher
Frischhaltebeutel
Kerzen Zitronenkerzen, die auch die Mücken vertreiben

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Kleidung und was wir sonst noch für unentbehrlich halten

Ausrüstung Kommentar
Radkleidung Jeder hat eine Radshort und einen Radbody. Sie trocknen eigentlich so schnell, dass die Radshorts entbehrlich wären. Ausserdem für kalte Gegenden (Gebirge) eine Goretex-Jacke
Zip-Off Hose
Kopfkissen Nach einem Experiment mit aufblasbaren Kissen haben wir jetzt wieder kleine Normalkissen dabei.
Duschtuch Gut trocknendes und nicht zu helles Material...
Unterhosen, Socken, Badehose, T-Shirts, Hemd Je drei Unterhosen und Sockenpaare reichen, wenn man die Sachen unterwegs mal schnell rauswäscht. Wer die Shirts aus einem 'Funktionsstoff' nimmt, kann sie nach dem Waschen schon fast wieder anziehen (zumindest nach einer maschinellen Wäsche), denn sie trocknen viiiel schneller als Baumwolle. Bei uns ist auch ein Outdoor-Hemd mit im Gepäck. Damit ist man auch abends gut angezogen (und es knittert nicht).
Waschzeug Autan und Sonnenschutz nicht vergessen
Karten und Reiseführer Auf was wir uns hier verlassen habe ich auf der Reiseführer-Seite beschrieben
Handy Eigentlich überflüssiger Ballast, weil meistens aus. Zum Glück aber auch nicht sehr schwer...
Fotoapparat Mittlerweile digital. Aber auch eine 128MB CF-Karte bringt man in zwei Wochen voll.
GPS Wir haben das Garmin eTrex Vista dabei. Die Erfahrung mit den Garmin eTrex Vista stehen auf der Technikseite
Taschenlampe Sehr praktisch ist die Dulux Pocket. Eine kleine Leuchtstofflampe, die mit zwei Mignonbatterien betrieben wird. Mit Clip zur Befestigung an der Hose (oder an der Zeltdecke zum lesen). Evtl. noch 'ne Maglite dazu.
Batterien/Akkus Wir können am Rad die Akkus laden (Nabendynamo), so dass wir nur noch eine kleine, leichte Akkuhalterung zum Laden mitnehmen müssen. Ansonsten vielleicht lieber Batterien mitnehmen?
Regensachen Hatten wir in der Schweiz erstmals dabei: Regenjacken, Hosen zum drüberziehen und Überschuhe. Jacke und Überhose anzuziehen lohnt sich nur bei starkem Regen. Man wird durchs Schwitzen ziemlich nass, denn die ganze 'Atmungsaktivität' geht bei der hohen Luftfeuchtigkeit während des Regens verloren.
Schuhe Mit den Adidas ElMorro Radschuhen kann man auch mit montierten Cleats noch gut laufen. Wenn wir nicht so viel fahren, dann sind auch noch Sandalen mit dabei.

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Unsere Wohnung unterwegs

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Das VauDe Deneb Zelt
Zelt
Nachdem wir ein paar Jahre mit einem schweren Billigzelt aus Italien unterwegs waren, habe wir uns für die Schweiz ein leichtes VauDe Deneb Zelt gekauft, um etwas Gewicht zu sparen. Das Zelt ist super-schnell aufgebaut. Leider ist das Vorzelt etwas klein. Man kann aber bei Regen schön im Zelt sitzen, die Füsse rausstrecken und rausschauen (wie bei einer Strandmuschel). Das niedrige Gewicht des Zelts kompensieren wir aber zum Teil wieder mit einer Plane zum drunterlegen. Die Heringe waren übrigens nach dem Urlaub alle noch gerade...
Isomatten Die Billigmatten waren nach einem Urlaub kaputt. Die Wolfmats (Jack Wolfskin) halten. Thomas: "Arno hat in seinem Gewichtsspar-spleen die dünnsten Matten genommen. Zwei cm mehr Dicke wären besser gewesen".
Schlafsäcke Je nach Klimazone haben wir die Jack Wolfskin 'Beautiful South' oder Yeti 'Mönch' dabei. Beide gibt es rechts und links, so dass sie zu einem Doppelschlafsack gekoppelt werden können. In den 'Beautiful South' hat man viel mehr Bewegungsfreiheit, friert aber auch eher.

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Die Werkstatt

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Flickzeug Ist immer mit dabei, war aber auf Urlaubsreisen noch nie nötig.
Luftpumpe Wese Roadrace. Sehr kompakt und mit wechselbarem Ventileinsatz für Sclaverand und Schrader. Schafft (nach einer halben Ewigkeit pumpen) 10 bar. Haben wir auf Reisen auch noch nicht gebraucht. Wenn wir regelmässige Reifenpannen hätten, dann wäre wahrscheinlich eine lange SKS-Pumpe dabei...
Werkzeug Kettenpeitsche, Kassettenabnehmer, kleiner Rollgabelschlüssel, Nippelspanner, Alien XT Multifunktionswerkzeug. Das Werkzeug haben wir an unserem Tandem noch nicht benötigt. An dem geliehenen Cannondale mussten wir eine Speiche wechseln und die HR-Felge mehrfach nachzentrieren (sie fing an zu reissen, war nur 'ne Rennradfelge).
Ersatzteile Schaltzug, Speichen für vorne und hinten, Tesa-Gewebeband, Kabelbinder, Ersatzschlauch, Stück Kette und Nietstifte, Ersatzlampe, ein paar Schrauben und Muttern und einen faltbaren Mantel (Panaracer T-Serv). Wegen Hydraulikbremse keinen Bremszug.

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Der YAK-Anhänger

Bild vom YAK

Der YAK gehört auch zu den Dingen, die man sich schon längst hätte kaufen sollen. Wir haben damit schon die unmöglichsten Transporte gemacht, u.a. zwei Liegeräder zum Liegeradtreffen in Ornbau. Sowas spürt man schon deutlich im Fahrverhalten des Zugfahrzeugs. Mit normaler Zuladung (der Hersteller erlaubt 32 kg) merkt man den Hänger nur beim Beschleunigen. Ist das Gespann einmal in Fahrt, kann man den Anhänger getrost vergessen. Auch bei hohen Geschwindigkeiten beeinträchtigt er das Fahrverhalten überhaupt nicht. Eine Ausnahme gibt es aber: Wenn die Zuladung aus etwas schwerem, schlabberigem besteht (z.B. 100 m Drehstromkabel), dann entwickelt der Hänger schon ein deutliches Eigenleben.


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Arno - 06.10.02