Lucienet - Thomas und Arnos Homepage - Reiseseite
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Im Juli 99 fahren wir mit dem Camaro zum Zelten an die ligurische Küste. Die Gegend wurde uns von Freunden empfohlen, die von der Landschaft und dem Meer geradezu schwärmerisch erzählt haben. Nachdem in Spanien das Meer wegen der kühlen Witterung zu kurz kam, wollen wir hier das Versäumte nachholen. Wir brechen erst um drei Uhr nachmittags in Nürnberg auf, weil Thomas noch arbeiten muß. Kurz nach Milano legen wir uns mitten in der Nacht auf eine Wiese, wo uns morgens eine neugierige Wildsau weckt. Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Finale Ligure. |
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Nachdem das erste Verlangen nach Meer gestillt ist, fahren wir weiter nach Telaro in der Nähe der Cinque Terre. Diese Fischerdörfer (oder frühere Piratennester) gehören zu den schönsten Flecken der ligurischen Küste. Von Monterosso aus wandern wir über schmale Wirtschaftswege, an Traubenhängen und anderen leckeren Sachen vorbei, nach Vernazza. |
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Auf dem Felsen befreien wir eine Taube, die sich mit den Füßen in einer Angelschnur verheddert hat. Später geht’s mit dem Boot zurück nach Monterosso. |
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Wir beschliessen, vom Camp aus ins nahegelegene Lerici zu laufen. Leider beginnt es, ziemlich stark zu regnen. Obwohl wir einen Schirm mithaben, werden wir vom Knie abwärts ziemlich naß. Umkehren ist natürlich ausgeschlossen, denn ‘da hinten ist es ja schon wieder hell am Himmel’. In Lerici angekommen, kehren wir zuerst in einer Pizzeria ein (sie kommt uns wirklich sehr gelegen). |
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Bevor uns der Weg nach Siena führt, statten wir noch Lucca und Livorno einen Besuch ab. Lucca liegt innerhalb eines noch intakten Festungsringes. Die Touristenautos bleiben draußen auf einem großen Parkplatz. Innen wirkt alles wie ein großes Museum. Thomas könnte hier kulturell voll auf seine Kosten kommen, ist dazu aber viel zu hungrig. So bewundern wir die Schönheiten Luccas lieber in einem Fotoführer bei einer Pizza (so ein Frevel). Livorno erkunden wir etwas detaillierter. Wir haben ja schon seit einiger Zeit vor, später nach Italien umzusiedeln und Livorno ist Favorit. Die Stadt ist zwar, ästhetisch gesehen, ziemlich weit weg von mittelalterlich-toskanischen Highlights wie Siena, Lucca oder gar Florenz. Aber hier ist eine ‘Normalität im Leben’ spürbar, die uns in den anderen Städten abgeht (Wir werden ja auch in Italien noch in unseren Berufen arbeiten).. Außerdem sind ja die Schönheiten der Toskana und Liguriens nicht weit weg... Am südlich von Livorno gelegenen Strand stürzen wir uns in die Fluten, bevor es Richtung Siena weitergeht. |
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In Florenz lernen wir ein Paar aus Kanada kennen, mit denen wir das Nachtleben erkunden. Die üblichen touristischen Florentiner Highlights lassen wir jedoch zu Gunsten eines ausgedehnteren Stadtbummels links liegen - Einzig eine Ausstellung (von Bolero?) schauen wir uns an. Leider gehen gerade im Urlaub zwei Wochen sehr schnell vorbei und so müssen wir schon viel zu früh wieder heim. |
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Arno - 13.10.02